Projekt „Neue Organisationsmodelle für Teilzeitführungsaufgaben an der UZH“ am CHESS gestartet

CHESS lanciert das Projekt „Neue Organisationsmodelle für Teilzeitführungsaufgaben an der UZH“. Es wird von der neuen CHESS-Mitarbeiterin, Dr. Beate Böckem, geleitet und läuft im Rahmen des Aktionsplans Chancengleichheit 2017-2020 («Programm P-7 Chancengleichheit und Hochschulentwicklung», swissuniversities). Es wird durch einen begleitenden Ausschuss unterstützt, der sich aus Mitgliedern des CHESS zusammensetzt.

Mit diesem universitätsweit angelegten Projekt baut das CHESS seinen Schwerpunktbereich zur Beratung für eine evidenzbasierte Hochschul- und Wissenschaftspolitik weiter aus. Ziel des Projekts ist es, innerhalb der vierjährigen Laufzeit flexible und innovative Arbeitsmodelle für akademische wie administrative Führungs- und Leitungspersonen der UZH von ihren organisationalen Handlungsspielräumen her zu entwickeln.

Die demografische Entwicklung mit einhergehendem Fachkräftemangel, die Entgrenzungstendenzen von Arbeit und Beruf in der Wissenschaft sowie die zunehmende Komplexität von Führungs- und Leitungsaufgaben an Hochschulen stellen Universitäten vor hohe zukünftige Herausforderungen für ihre Führungs- und Leitungspersonen. Mit den veränderten Anforderungen geht auch ein Wandel von Hochschulkulturen und Führungsverständnis einher.

Die Entwicklung flexibler Arbeitsmodelle birgt grosse Potentiale: Unter anderem kann dem Brain-Drain gezielt entgegengewirkt werden. Auch fördert die Anpassung an innovative Rahmenbedingungen die Attraktivität der Universität Zürich für die Anwerbung und den Erhalt nationaler und internationaler high potentials.

Hier setzen die Überlegungen des forschungsbasierten CHESS-Projekts an. Von hohem Interesse ist es, neben der Entwicklung konkret anwendbarer Massnahmen für die spezifischen Erfordernisse von akademischen und administrativen Führungsaufgaben im Wissenschaftskontext eine Diskussion anzustossen und zu moderieren.

Weitere Informationen:

Projektseite:

http://www.chess.uzh.ch/de/research/projekte.html

Céline Valérie Gloor

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