CHESS Forschung

Hochschulen und ihre Kernaufgaben Forschung und Lehre müssen angesichts veränderter gesellschaftlicher Erwartungen und zahlreicher Reformen neu gedacht werden. CHESS als interfakultäres Kompetenzzentrum nutzt dafür sowohl die Wissensbestände der Hochschul- als auch der Wissenschaftsforschung. Durch deren Integration will CHESS ein umfassendes Bild des Wandels von Hochschulen und Wissenschaft und der damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen entwerfen.
Dabei werden Entwicklungen auf unterschiedlichen Ebenen in den Blick genommen: CHESS analysiert auf der Mikroebene das Handeln einzelner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und seine Veränderungen, beispielsweise hinsichtlich Publikationsmodellen, Begutachtungsmodellen und Qualitätsindikatoren, aber auch das Handeln der die Hochschulen organisierenden Akteure. Auf der Mesoebene der Hochschulorganisation fokussieren wir unter anderem auf Re-Konfigurationen von akademischer Freiheit einerseits und gesellschaftlicher Verantwortung andererseits, auf das Verhältnis von Forschung, Lehre und Dienstleistung oder auf die Veränderung von Governance- und Steuerungsmodellen. Auf der Makroebene der Gesellschaft werden Fragen nach der (Ent-)Differenzierung der Hochschul- und Wissenschaftslandschaft, dem Bildungsauftrag von Hochschulen oder den „public value“ von Wissenschaft gestellt.

Ausführlichere Informationen finden Sie im CHESS-Rahmenpapier „Analysen zum Hochschul- und Wissenschaftswandel“ (Link)