Strategisch-konzeptionelle Mandate

Projekt: «Aufbau eines Netzwerkes Forschung zum Schweizer Hochschulraum»

Projektverantwortung

Prof. em. Dr. Otfried Jarren (o.jarren@ikmz.ch)

 

Projektleitung

Dr. phil. Luca Tratschin (luca.tratschin@chess.uzh.ch)

 

Begleitgruppe

Prof. Dr. Mike S. Schäfer (m.schaefer@ikmz.uzh.ch)

Prof. Dr. Lucien Criblez (lcriblez@ife.uzh.ch)

Bernhard Nievergelt (bernhard.nievergelt@chess.uzh.ch)

 

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes besteht darin, ein dauerhaftes Netzwerk zur Diskussion von Fragestellungen zum Schweizer Hochschulraum zu etablieren und Forschungsbedarf zu identifizieren. Damit sollen insbesondere Impulse für den Aufbau der Forschung und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zum Schweizer Hochschulraum gegeben werden.

 

Der Hintergrund dieser Bestrebung liegt in der Einschätzung, dass Forschungsbefunde zu Strukturen, Prozessen und Herausforderungen des Wissenschaftssystems und der Hochschullandschaft in der Schweiz im Verhältnis zu anderen Ländern noch relativ schwach entwickelt sind und weitgehend ein Forschungsdesiderat darstellen. Damit sind auch die Kapazitäten der Selbstbeobachtung und Möglichkeiten der Evidence Baced Policy im Schweizer Hochschulraum vorerst noch schwach ausgeprägt.

 

Der angestrebte Aufbau von Forschungskapazitäten zur Schweizer Hochschullandschaft wird neben der geringen Institutionalisierung entsprechender Forschung insbesondere durch den Sachverhalt nahegelegt, dass Wissenschaft und Hochschulen gegenwärtig mit einem zunehmenden Wandel konfrontiert sind, der verstärkten Orientierungsbedarf erzeugt. Dieser Wandel speist sich zum einen aus wissenschafts- und hochschulinternen Dynamiken aber auch aus veränderten Umwelterwartungen und -verhältnissen. Beispielhaft können Internationalisierung und Spezialisierung der Forschung, New Public Management im Hochschulbereich, Open Science, Citizen Science, Employabilitybestrebungen oder die Forderung nach wissenschaftlicher Exzellenz als Ausdruck dieses Wandels genannt werden.

 

Das Ziel des Projektes ist es, auf der Grundlage von Gesprächen mit Stakeholdern und Workshops bis Ende 2020 einen Organisationsvorschlag für ein dauerhaftes Netzwerk für die Forschung zum Hochschulraum Schweiz zu entwickeln und Forschungsdesiderate zu identifizieren.

 

Kontakt und Information

luca.tratschin@chess.uzh.ch

Link zur Projektwebsite

 

Laufzeit

Januar 2019 bis Dezember 2020

 

Förderung

Das Projekt wird finanziert durch die Universität Zürich (Projekt «Aufbau eines Netzwerks zur Forschung zum Schweizer Hochschulraum», gefördert aus der strategischen Reserve der Universitätsleitung)

CHESS lanciert gemeinsam mit der ZHAW eine Vorstudie zum Hochschulplatz Zürich

Ziel dieses Projekts ist die Identifikation relevanter, auf den Hochschulplatz Zürich orientierter Themen, Fragen und Datenbestände von kurz- und mittelfristiger Reichweite. Dazu werden Experteninterviews durchgeführt mit Rektorinnen und Rektoren sowie Generalsekretärinnen und Generalsekretären der Hochschulen auf dem Platz Zürich (ETH Zürich, HfH, HWZ, Kalaidos FH, PHZH, UZH, ZHAW, ZHdK). Die Interviews fokussieren auf folgende Hauptfragestellungen:

  • Positionierung der Hochschulen auf dem Platz Zürich
  • Thematische und organisationale Schnittstellen der Hochschulen auf dem Platz Zürich
  • Einschätzungen zur institutionalisierten Selbstbeobachtung der Hochschulen auf dem Platz Zürich
  • Chancen von Abstimmungsprozessen unter den Hochschulen auf dem Platz Zürich
  • Aussendarstellung der Hochschulen auf dem Platz Zürich

 

Projektsteuerung

Prof. Dr. Mike S. Schäfer, Prof. Dr. Lucien Criblez (Kompetenzzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung CHESS der UZH)

Prof. Dr. Elena Wilhelm (Hochschulforschung / Hochschulentwicklung der ZHAW)

 

Projektleitung und Mitarbeit

Anita Klöti, Bernhard Nievergelt (Kompetenzzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung CHESS UZH)

Dr. Christian Wassmer, Dr. Carole Probst Schilter (Hochschulforschung / Hochschulentwicklung ZHAW)

 

Laufzeit

Juni 2018 – Januar 2019

Neue Organisationsmodelle für Teilzeitführungsaufgaben an der Universität Zürich

Trägerschaft Projekt

Prof. Dr. Katja Rost (rost@soziologie.uzh.ch)

Prof. Dr. David Seidl (david.seidl@business.uzh.ch)

Prof. Dr. Klaus Jonas (k.jonas@psychologie.uzh.ch)

Bernhard Nievergelt (bernhard.nievergelt@chess.uzh.ch)

Projektleitung

Dr. Daniela Landert

(Dr. Beate Böckem 2017 - 2018)

Projektbeschreibung

Ausgehend vom Befund, dass sich Leitungsfunktionen von ProfessorInnen und Führungskräften an der UZH vom Arbeitsumfang her kaum reduzieren lassen, soll nach alternativen Modellen gesucht werden, die eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit, Familie und weiteren Tätigkeiten ausserhalb der Hochschule erlauben würden. Auf der Grundlage des Berichts „Teilzeit auf Stufe Professur an der UZH“ (Gilland Lutz und Neve-Seyfahrt 2012) und des Aktionsplanprojekts der Abteilung Gleichstellung und der Philosophischen Fakultät „Professorinnen in Leitungs- und Entscheidungsgremien“ (Aktionsplan Chancengleichheit der Universität Zürich 2013 - 16) sollen alternative Organisationsmodelle an anderen Hochschulen und auch in Unternehmen analysiert werden, beispielsweise die eigenverantwortliche Aufgabenteilung einer Position/Funktion durch zwei Teilzeitangestellte oder „Dual Leadership“ im Bereich der klinischen Forschung. Die Analyse fokussiert auf disziplinenspezifische Handlungspotentiale, die insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung in den Fakultäten und Disziplinen von grosser Bedeutung sind.

Kontakt und Information

Link zum Projekt

Laufzeit

Januar 2017 – Dezember 2020

Förderung

Das Projekt wird finanziert durch swissuniversities und die Universität Zürich (Projekt im Rahmen des Aktionsplans Chancengleichheit der Universität Zürich 2017 - 2020 im Kontext des swissuniversities-Programm "Chancengleichheit und Hochschulentwicklung (P-7)