Ebenen des Handelns

Die Makro – Meso – Mikro – Perspektive

CHESS nutzt für die Untersuchung von Hochschulen und Wissenschaft das analytische Potential der Makro‐, Meso‐ und Mikro‐Betrachtung, ohne dabei die mannigfaltigen Verschränkungen zwischen diesen Ebenen aus den Augen zu verlieren.

Makroebene

Auf der Makro‐Ebene steht das Verhältnis von Hochschulen und Wissenschaft zu ihren gesellschaftlichen Umwelten im Mittelpunkt. Hierbei stehen zunächst politische Steuerungsversuche mittels Hochschul‐ und Wissenschafts‐, aber auch Wirtschafts‐ und Innovationspolitik im Fokus. Auch das Verhältnis von Hochschulen und Wissenschaft zu Wirtschaftsakteuren – etwa in Form bildungs‐ oder innovationsökonomischer Fragen – und weiteren gesellschaftlichen Bezugsgruppen wie Verbänden, Stiftungen, Verlagen oder Medien wird untersucht.

Mesoebene

Auf der Meso‐Ebene stehen die Organisation Hochschule und ihr gegenwärtiger Strukturwandel im Fokus. Von besonderem Interesse sind dabei Organisationsprinzipien und Organisationsbildungsprozesse von Hochschulen sowie ihre interne und externe Handlungsfähigkeit. Zudem werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen unterschiedlichen Hochschultypen und Konvergenzen bzw. Divergenzen zwischen selbigen in den Blick genommen

Mikroebene

Auf der Mikroebene werden die individuellen Akteure und Akteurinnen in Hochschulen und Wissenschaft in den Blick genommen – Wissenschaftler und Wissenschaft‐ lerinnen aller Qualifikationsstufen, Mitarbeitende in Hochschul‐Leitungen und ‐Verwaltungen, Angehörige des wachsenden „third space“ und Studierende. Hier geht es darum, wie sich konkretes Forschungs‐, Lehr‐ bzw. Lern‐ und Verwaltungshandeln auf allen Ebenen von Hochschulorganisationen ausgestaltet und verändert.