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CHESS talk "Why and How the Ig Nobel Prize Ceremony is Moving to Europe" 24. April 2026

The (in)famous Ig Nobel Prizes are relocating from the US to Zurich in 2026. The Prizes honor research that makes people first laugh & then think, from studies on scientists licking rocks to research suggesting pizza is healthy – when eaten in Italy.
Before the ceremony arrives in Zurich in September, CHESS will host a talk by Marc Abrahams, founder of the Ig Nobel Prize, at UZH. Marc will discuss why and how the ceremony is moving to Europe and how you can be part of it. Flyer (PDF, 90 KB)

UZH Leadership and Governance Academy lecture "Quo Vadis Hochschulgovernance?" 9. April 2026

Mehrere Jahrzehnte lang war das New Public Management (NPM) als Leitidee der Hochschulreform prägend. Längst hat es jedoch seinen Zenit überschritten. Seither ist offen, wie die Entwicklung der Hochschulgovernance adäquat zu fassen ist. Prof. Dr. Bernd Kleimann vertritt in seiner Lecture die These, dass sich mit einem geschärften Bewusstsein für den Einfluss wertezentrierter Diskurse die Frage «Quo Vadis Hochschulgovernance» beantworten lässt. Er fokussiert dabei auf «alte» und «neue» Werte wie Wissenschaftsfreiheit, Exzellenz, Diversität, Nachhaltigkeit, Chancengleichheit, Internationalisierung, Demokratie usw., die neue Konfliktlagen erzeugen. Gleichzeitig zeigt er auch, wie diese in der akademischen verankerten Werte zunehmend unter Druck der gesellschaftlichen Umwelt geraten (Wissenschaftsskepsis, Nationalismus, neue Betonung traditioneller Geschlechterrollen). Flyer  (PDF, 98 KB) Podcast

Neue Publikation: Educational Entrepreneurship and Digital Strategies: Constructing Organizational Actorhood in Swiss Universities

Der Beitrag von Philippe Saner und Luca Tratschin entstand im Rahmen des NFP 77 zur digitalen Transformation von Hochschulen und Wissenschaft und untersucht die Strategien und organisationalen Aktivitäten von vier Schweizer Universitäten in Bezug auf digitale Transformation. Basierend auf Dokumentenanalysen und qualitativen Interviews zeigt ihre Analyse, dass digitale Strategien neue Möglichkeiten eröffnen, was es strategisch handelnden Akteuren (sog. educational entrepreneurs) ermöglicht, ihre Interessen zu verfolgen und Allianzen zwischen verschiedenen Fachbereichen, Universitätsleitungen und professionellen Gruppen im Third Space zu schmieden. Die Ergebnisse dieser Bemühungen variieren jedoch erheblich, je nach den zur Verfügung stehenden Ressourcen und institutionellen Machtverhältnissen, was den Handlungsspielraum für solche Akteure erheblich erweitern oder einschränken kann. Artikel

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